Hörfolge mit Bildern in 5 Kurzkapiteln erzählt von Christopher Geiger
Der Beginn 1973/74 in meinem Sperrmüllreparaturladen in der Feldstraße. Die Nachfrage an Lederjacken für die Hell’s Angels wächst. Mitglieder von Kiezgangs machen die Kundenregistrierung im Polizeibuch notwendig und mir wird ein Umzug in die Marktstraße angeraten.
Was das Inselvolk der Tasadays aus der Südsee mit angesagter Second Hand Mode zu tun hat. Die wechselnde Kundschaft meiner Läden sorgt für immer neue Namen. Ich schaffe ein Angebot für Menschen mit wenig Geld.
In den 80ern befördert Billigseide aus China ein neues Warenangebot. Meine handbemalten Seidentücher und weitere Kunstobjekte ziehen die Kunden an. Die Kunst beschleunigt das Kaufinteresse beim Publikum.
Teil 4 – puzzelink und aktionen
Ende der 90er zeigt sich: Die Kunst verweist den Kommerz auf die Plätze. Ich verwandle den Laden in ein Atelier und die Reihe puzzelink_evidenz‘ entsteht. Das sind Ausstellungen, Performances, Konzerte und Buchpräsentationen in dynamischer Reihenfolge. Jeweils im August, es ist sehr stadtteilbezogen und erfährt große Resonanz.
Teil 5 – Der Name und das Konzept
Wie eine Sequenz aus dem Talking Heads-Film ‚True Stories‘ dem neuen Konzept seinen Namen gibt, doch die Weltgemeinschaft der Computerheiligen kann die analoge Community nicht verdrängen. Es gibt weiterhin klassische Ausstellungen, Bilder und Objekte neben elektronischer Musik, Lesungen und Filmvorführungen – vor Publikum auf der Straße.